FC Rafzerfeld enttäuscht über Stopp der Gespräche

Zueriunterland24
 

 

Der FC Rafzerfeld zeigt sich enttäuscht: Die fünf Trägergemeinden haben per E-Mail mitgeteilt, dass bis zu den kommenden Gemeindeversammlungen keine weiteren Gespräche oder Gegenvorschläge zum geplanten Neubau der Sportanlage Hüntwangen stattfinden sollen. Das Projekt hat eine "Hausnummer" von 6.6 Millionen Franken. 

Am 28. Januar 2026 erhielt der Verein die entsprechende Information – ein herber Rückschlag nach jahrelangem Einsatz. „Wir bedauern ausdrücklich, dass es trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen ist, gemeinsam mit den Gemeinden einen tragfähigen Weg zu finden“, heisst es in der Stellungnahme des Vereins.

Verein betont Dialogbereitschaft

Trotz des Stillstands seitens der Gemeinden verweist der FC Rafzerfeld auf seine fortwährende Gesprächsbereitschaft. Man habe das Projekt eigenständig und auf eigene Kosten entwickelt und die Behörden stets transparent informiert. Ziel sei es immer gewesen, gemeinsam eine zukunftsfähige Lösung für den regionalen Sportbetrieb zu schaffen.

Abgestimmte Haltung der Gemeinden

Laut FC Rafzerfeld sei das Vorgehen der Gemeinden koordiniert erfolgt. Die gleichlautende Mitteilung sei auch an die Initianten der fünf Einzelinitiativen versandt worden. Damit liege eine klare, einheitliche Linie der kommunalen Behörden vor.

Demokratie statt Dialog

Zwar soll es keine weiteren Verhandlungen geben – der Verein begrüsst jedoch, dass die Bevölkerung über die Initiativen abstimmen kann. Stimmberechtigte erhalten die Möglichkeit, sich an den Gemeindeversammlungen oder an der Urne direkt mit dem Projekt auseinanderzusetzen.

Projekt bleibt auf Kurs

Trotz der Enttäuschung über die Blockade seitens der Gemeinden hält der FC Rafzerfeld am Projekt fest. Die Planung sei abgeschlossen, die Umsetzung baureif. Aus Sicht des Vereins ist die neue Sportanlage dringend nötig – als Antwort auf die heutigen und künftigen Anforderungen im Jugend- und Vereinsfussball.

Appell an die Bevölkerung

In der nächsten Phase will der FC Rafzerfeld verstärkt auf die Bürgerinnen und Bürger zugehen. Der Verein versteht das Bauprojekt als regionales Gemeinschaftswerk – als Investition in Sport, Gesundheit, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rafzerfeld.

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