Ein Projekt mit regionaler Bedeutung
Der 2003 gegründete FC Rafzerfeld ist aus der Fusion des FC Hüntwangen (gegründet 1951) und des FC Rafz (gegründet 1964) hervorgegangen. Heute zählt er zu den grössten Fussballvereinen im Zürcher Unterland und im Fussballverband Region Zürich. Das Einzugsgebiet umfasst neben den fünf Trägergemeinden auch Flaach, Buchberg und Rüdlingen - eine Region mit über 15’000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Mit rund 450 aktiven Mitgliedern, davon über 100 Juniorinnen, leistet der FC Rafzerfeld einen bedeutenden Beitrag zur sportlichen Förderung und Integration junger Menschen. Aufgrund des starken Wachstums und der veralteten Infrastruktur stösst die bestehende Anlage in Hüntwangen jedoch an ihre Grenzen. Zeitweise stehen bis zu 100 Kinder und Jugendliche auf der Warteliste, da die Platzkapazitäten ausgeschöpft sind.
Gründe für den Neubau
Die heutigen Naturrasenplätze sind stark sanierungsbedürftig, verfügen über keine professionelle Drainage und sind über Monate im Jahr unbespielbar. Dadurch gehen dem Verein jährlich mehr als 1’000 Trainings- und Spielstunden verloren, vor allem zum Nachteil der Nachwuchsförderung.
Zudem fehlen moderne Garderoben, Duschen und getrennte Räume für den Frauen- und Mädchenfussball, der in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Auch der zweite Platz «Eichen» verfügt bislang über keine Beleuchtung, was die Nutzung in den Abendstunden erheblich einschränkt.
Klimatische Veränderungen und neue Herausforderungen etwa durch den Japankäfer, der Rasenflächen zerstören kann, machen eine moderne, wetterunabhängige Spielfläche dringend notwendig.
Die geplante Lösung
Das Projekt sieht den Neubau der bestehenden Sportanlage in Hüntwangen vor:
- Bau eines genormten Kunstrasenplatzes (106 x 70 m) anstelle des bisherigen Hauptfelds
- Bau von zwei kleineren Kunstrasen-Kleinspielfeldern (je 30 x 15 m)
- Erneuerung und Beleuchtung des Naturrasenplatzes Eichen
- Neubau eines Clubhauses mit acht Garderoben, Duschen und funktionaler Infrastrukturen
Diese Massnahmen ermöglichen künftig bis zu 4’000 Nutzungsstunden pro Jahr, was einer Vervierfachung der heutigen Kapazität entspricht. Damit können mehr Kinder und Jugendliche trainieren, Hallenzeiten im Winter werden reduziert, und auch andere Vereine, wie die «Rafz Bulldogs» (Flag Football) profitieren von zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten.
Nachhaltigkeit und regionale Zusammenarbeit
Das Projekt wurde über mehrere Jahre im Austausch mit den fünf Trägergemeinden entwickelt. Die Gemeinde Hüntwangen ist als Standortgemeinde bereits intensiv eingebunden und eine Erneuerung des Baurechtsvertrag befindet sich in Vorbereitung. Ein klares Zeichen für die langfristige Verankerung des Projekts in der Region.
Im Rahmen der Planung wurden alternative Bauvarianten und Kostensenkungsmöglichkeiten geprüft, doch die Erfahrungen zeigten, dass das Projekt in dieser Grösse und Qualität notwendig ist, um den heutigen und künftigen Anforderungen zu genügen.
In den letzten drei Jahrzehnten hat der FC Rafzerfeld seine Infrastruktur weitgehend selbst finanziert und unterhalten, grössere Investitionen wie die Erneuerung der Flutlichtanlage 2016 in Eigenleistung erbracht. Nun stösst der Verein an die Grenzen seiner Möglichkeiten und ist auf die Unterstützung der öffentlichen Hand angewiesen, um die Zukunft des regionalen Fussballs nachhaltig zu sichern.
Nächste Schritte
In der nächsten Projektphase geht es darum, die Bevölkerung der beteiligten Gemeinden umfassend zu informieren und für unser Projekt zu gewinnen. Der Neubau der Sportanlage Hüntwangen ist ein Gemeinschaftsprojekt für die gesamte Region Rafzerfeld. Es sichert die Zukunft des Fussballs in unserer Region und fördert Sport, Gesundheit, Integration und das gesellschaftliche Miteinander.
Weitere Informationen zum Projekt, ein Kurzvideo zur Visualisierung der neuen Anlage finden Sie auf der Website des FC Rafzerfeld:
Zur FCRF-Webseite: fcrafzerfeld.ch/kunstrasenprojekt
Direkt zum Video: fcrafzerfeld.ch/kunstrasenprojekt/video
Jede Unterstützung zählt!
Werden Sie Teil dieses Generationenprojekts und Sponsor einer Kunstrasen-Parzelle. Bereits kleine Beiträge leisten einen grossen Beitrag zur Zukunft des Sports im Rafzerfeld.
Hier geht’s zur Spendenplattform: kunstrasen.fcrafzerfeld.ch
Daniel Morf, Projektleiter FC Rafzerfeld